Wir schreiben das Jahr 1503. Der Söldnerführer Hector Fieramosca ist mit seinem Gefolge auf der Suche nach Arbeit, als er vor der Stadt Barletta Kriegslärm hört. Die Franzosen belagern die Stadt und versuchen sie aus der Hand der Spanier zu erobern. Obwohl Hector sich sofort auf die Seite der unterlegenen Spanier schlagen möchte, lässt er sich von seinen Männern überreden sich in den Dienst der Franzosen zu stellen. Die französischen Ritter behandeln die Neuankömmlinge allerdings sehr herablassend und arrogant, so dass sich Hector und sein Gefolge schließlich doch auf die spanische Seite schlagen. Ihnen gelingt es einen französischen Großangriff auf die Stadt zurückzuschlagen und Sie werden dafür in der Stadt Barletta gefeiert. Im Verlauf der weiteren Konfrontationen beleidigt schließlich der französische Ritter Guy de la Motte Hector und das gesamte italienische Volk, worauf Hector die Franzosen zu einem Duell herausfordert. Dem spanischen Kommandeur kommt dies gerade Recht, da dieses Duell ihm Zeit verschafft, um auf Verstärkung zu warten. Die Franzosen bestehen allerdings auf ein Duell 13 gegen 13 und Hector und seine Männer sind nur zu viert. So bleiben Hector drei Tage Zeit, um neun weitere tapfere Italiener zu finden, mit denen er das finale Duell gegen La Motte und seine Ritter bestreiten kann.
Die Handlung des Films erzählt recht frei die wahre Geschichte des italienischen Söldnerführers Ettore Fieramosca. Dieser lebte von 1476 bis 1515 und hat tatsächlich die Franzosen zu einen Duell 13 gegen 13 herausgefordert, nachdem der französische Kommandant Charles de la Motte sich abfällig über die neapolitanischen Soldaten äußerte. Das historische Duell fand am 13. Februar 1503 statt und ging als "Disfida di Barletta" (dt. Herausforderung von Barletta) in die Geschichte ein. Wie im Film konnten die Italiener das Duell für sich entscheiden. In der Stadt Barletta gibt es noch heute ein Denkmal, das an den Sieg Fieramoscas erinnert. Darüber hinaus fand das Leben Fieramoscas auch Würdigung in der italienischen Literatur und wurde in Italien auch schon mehrfach verfilmt.
Der Film entstand zu großen Teilen in Apulien. Die Schlachtszenen rund um die Festung Barletta wurden an und auf der Burg Lucera gedreht. Gedreht wurde darüber hinaus auch am Strand südlich von Gargano. Das große Finale entstand dann allerdings an einem Strand in Tunesien. Der Film wurde mit einem außergewöhnlich hohen Budget gedreht, das hauptsächlich für die aufwendigen Kostüme, die Vielzahl an Statisten, sowie den Nachbau der Festung von Barletta verwendet wurde. So wurden beispielsweise in Originalgröße zeitgenössische Kriegs- und Belagerungsmaschinen nachgebaut, was dem Film eine sehr authentische Atmosphäre verleiht.
Hectors Geschichtsschreiber Bracalone wird von Enzo Cannavale gespielt. Cannavale war wie Bud Spencer Neapolitaner und ist uns Fans natürlich als Buds Freund und Kollege Caputo in den Plattfuss-Filmen in bester Erinnerung. Im Jahr 2010 war Cannavale im Alter von 82 Jahren noch einmal in I delitti del cuoco für einen Gastauftritt an der Seite Bud Spencers zu sehen. Ein Jahr darauf verstarb Cannavale kurz vor seinem 83. Geburtstag.
Das hartnäckige Gerücht wonach Bud Spencer selbst im Titellied Oh Ettore mitsingt ist falsch. Zu hören ist stattdessen die Bassstimme des Chores von Nora Orlandi. Der Text des Liedes stammt von O.Resti, komponiert wurde der Song von Guido & Maurizio De Angelis. Während der Titelsong in der deutschen und italienischen Fassung in italienischer Sprache gesungen wird, ertönt er in der internationalen Fassung des Films tatsächlich auf Englisch. Diese Fassung wird gesungen von der Band "Pepper" mit ihrem Sänger Tony Mimms. Der englische Text stammt von Susan Duncan Smith.
Hector, der Ritter ohne Furcht und Tadel ist in der deutschen Kinofassung stark gekürzt. Es fehlen zur italienischen Originalfassung fast 15 Minuten. In diesen Szenen wird u.a. die Hungersnot in Barletta näher gezeigt und auch das Schicksal von Graiano, der Hector an die Franzosen verrät, wird hier näher erklärt. Insgesamt entsteht in der kompletten Fassung ein kompletteres und runderes Bild der Abläufe. |