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Will Smith
Bürgerlicher Name: Willard Carroll „Will“ Smith Jr.
geboren: 25.09.1968 in Philadelphia, Pennsylvania
Biografie

Will Smith wuchs als Zweitältester von vier Geschwistern in gutbürgerlichen Verhältnissen in West Philadelphia auf. Sein Vater Willard C. Smith Senior, Ingenieur für Kältetechnik, war zu dieser Zeit Kühlgerätehersteller. Seine Mutter Caroline Smith war Lehrerin.

Von 1992 bis 1995 war er mit Sheree Zampino verheiratet, mit der er einen Sohn (Trey Smith, 1992) hat. Seit 1997 ist er mit der Sängerin und Schauspielerin Jada Pinkett Smith verheiratet, mit der er eine offene Ehe führt. Jada Smith sollte ursprünglich in der Serie Der Prinz von Bel-Air seine Freundin spielen, wurde aber mit der Begründung, dass sie mit ihren 1,52 Metern zu klein sei (Will Smith ist 1,88 Meter groß), abgelehnt. Sie haben zusammen einen Sohn Jaden (1998), der ebenfalls als Schauspieler tätig ist, und eine Tochter Willow (2000), die 2007 in dem Film I Am Legend debütierte.

Im Jahr 2023 erklärte seine Frau Jada Smith, dass sie und Will seit dem Jahr 2016 getrennt leben und keine romantische Beziehung mehr führen, aber dass sie nach wie vor tiefe Liebe füreinander empfinden und dass sie Will versprach "dass es niemals einen Grund geben wird, wegen dem wir uns scheiden lassen müssen."

Seit seinem zwölften Lebensjahr betätigte Smith sich als Rapper. Zunächst arbeitete er als DJ in verschiedenen Clubs in West-Philadelphia und lernte auf einer Party Jeff Townes kennen. Mit ihm spielte er einige Alben unter dem Namen DJ Jazzy Jeff & The Fresh Prince ein. Mit ihm gemeinsam gewann er den ersten Hip-Hop-Grammy für den Song Parents Just Don’t Understand. Einen weiteren Grammy erhielt das Duo für Summertime. Seine Songtexte vermeiden Vulgärausdrücke. Das Wort „Fuck“ kam bislang nur einmal vor, und zwar in dem Lied Tell Me Why (auf dem Album Lost and Found), wo er es aber letztlich streichen ließ. Der Rapper Bow Wow bezeichnete Smith als "bubble gum rapper" (Kaugummi-Rapper), woraufhin Smith entgegnete, dass er einem unreifen Kind keine Antwort schuldig sei.

Zu manchen Filmen, an denen er als Schauspieler beteiligt war, steuerte er zusätzlich die offiziellen Songs bei, so etwa bei Wild Wild West (einer Rap-Version von I Wish von Stevie Wonder) und Men in Black, bei denen seine Lieder jeweils während des Filmabspanns Verwendung fanden.

Smith gab am Anfang seiner Karriere viel Geld aus und zahlte zu wenig Einkommensteuer. Die US-Steuerbehörde verhängte schließlich eine Steuernachzahlung von 2,8 Millionen US-Dollar gegen Smith, so dass er dadurch einen Großteil seines Besitzes verlor und sein Einkommen gepfändet wurde. Smith war 1990 fast bankrott, als Benny Medina, ein Manager von Warner Brothers, auf ihn aufmerksam wurde. Er fand, dass die Geschichte vom „naiven, vorlauten Will aus Philadelphia“ in der Ortschaft Beverly Hills etwas Witziges und Fernsehreifes hatte. Dadurch wurde, basierend auf Smiths Werdegang, die NBC-Fernsehserie Der Prinz von Bel-Air konzipiert, die erfolgreich von 1990 bis 1996 produziert wurde. Obwohl Smith bereits 1993 ein bemerkenswertes Leinwanddebüt in Das Leben – Ein Sechserpack hatte, wurde er erst in dem Buddy-Movie Bad Boys – Harte Jungs einem breiten Publikum als Leinwandschauspieler bekannt. Der endgültige weltweite Durchbruch gelang ihm mit den Filmen Independence Day (1996) und Men in Black (1997).

Die Matrix-Macherinnen Lilly und Lana Wachowski boten ihm 1999 die Hauptrolle des Neo in der Matrix-Trilogie an. Smith jedoch lehnte die Rolle ab, um stattdessen in Wild Wild West mitzuspielen. Dadurch verhalf er Keanu Reeves zu dessen bisher erfolgreichster Rolle. Smith äußerte später zu Wild Wild West, dass er sich schlecht dabei fühle, dass die Werbung den Film als guten Film verkauft, obwohl es ein schlechter Film ist.

Der Film Ali zeigt den Lebenslauf der Boxer-Legende Muhammad Ali alias Cassius Clay. Die Rolle brachte Smith eine Oscar-Nominierung ein. Im Film Das Streben nach Glück agierte er an der Seite seines Sohnes Jaden. Für seine darstellerischen Leistungen wurde er dafür zum zweiten Mal für den Oscar nominiert, den er aber wiederum nicht erhielt. 2004 lieh er dem Winzlingsfisch Oscar in Große Haie – Kleine Fische seine Stimme.

Am 5. August 2016 kam David Ayers Comicverfilmung Suicide Squad in die amerikanischen Kinos, in dem Smith die Rolle des Scharfschützen und Attentäters Deadshot übernahm.

Im Juli 2017 wurde bekannt, dass Smith in der Realverfilmung des Disney Films Aladdin die Rolle des Dschinni verkörpern wird.

Im Jahr 2022 gewann er für die Titelrolle in dem Filmdrama King Richard erstmals einen Golden Globe Award. In dem Werk ist Smith als Richard Williams zu sehen, ehrgeiziger Vater der späteren Weltklasse-Tennisspielerinnen Venus und Serena Williams.

Zwischen Juni 2007 und Juni 2008 erhielt Smith Gagen in Höhe von 80 Millionen US-Dollar, wodurch er laut dem amerikanischen Forbes Magazine noch vor Johnny Depp (72 Millionen US-Dollar), Eddie Murphy und Mike Myers (je 55 Millionen US-Dollar) zum am besten verdienenden Hollywood-Schauspieler avancierte. Gleichzeitig galt Will Smith zu dieser Zeit auch als einer der sichersten Publikumsmagneten. So wurde er von amerikanischen Kinobesitzern zum „kassenträchtigsten Star des Jahres“ 2008 gewählt. Seit 2009 sind ihm allerdings – mit der Ausnahme von Men in Black 3 – für viele Jahre keine großen Kassenerfolge mehr vergönnt gewesen. Erst gegen Ende der 2010er Jahre wurde Aladdin ein weltweiter Erfolg, gefolgt von Bad Boys for Life im Jahr 2020.

Zwischen 1997 und 1999 gründete Will Smith die Produktionsfirma Overbrook Entertainment, die sowohl in den Bereichen Musik- und Fernsehunterhaltung als auch im Bereich Filmproduktion tätig ist und seitdem auch Filme produziert, in denen Will Smith oder Angehörige mitspielen.

Es gibt von Will Smith viele positive Aussagen über Scientology. Seine Frau und er sind enge Freunde des bekennenden Scientologen Tom Cruise. Smith bestreitet, der Scientology-Kirche zugehörig zu sein, sagte aber: "Ich denke einfach, dass viele der Ideen hinter Scientology großartig, revolutionär und nicht religiös sind". Nachdem seine Frau im Jahr 2004 zusammen mit Cruise am Film Collateral mitgewirkt hat, spendete das Paar 20.000 US-Dollar an Scientologys Bildungskampagne namens „HELP, The Hollywood Education and Literacy Program“, welche die Basis von Scientologys Hausunterrichts-System ist. Im Mai 2008 eröffnete Smith eine Schule, an der sechs Scientologen als Lehrkräfte angestellt waren und unter anderem nach dem Lernmodell „Study Tech“ unterrichtet wurde, welches L. Ron Hubbard entwickelt hatte. Die Schule wurde inzwischen geschlossen.

Im September 2008 distanzierte sich Smith von Scientology, zudem traf er sich mit Aktivisten der Protestbewegung „Anonymous“. Ebenso widersprach er den Medienberichten, in denen berichtet wurde, es würden die Lehren von Scientology an der von ihm und seiner Frau Jada gegründeten Privatschule unterrichtet. Ende des Jahres 2008 folgte eine weitere Spende über 122.500 US-Dollar an Scientology, wobei er aber ein weiteres Mal zum Ausdruck brachte, dass er kein Mitglied der Scientology-Kirche sei. Außer an mehrere Scientology-Organisationen spendete Smith auch an christliche, muslimische und jüdische Organisationen, die Gesamtsumme belief sich auf 1,3 Millionen US-Dollar. 2013 spielten er und sein Sohn die Hauptrollen in dem Film After Earth, der als Vehikel zur Verbreitung von Scientology-Botschaften gilt.

Im Oktober 2011 erwarb Smith Minderheitsanteile an der NBA-Mannschaft Philadelphia 76ers und ist somit Mitinhaber der Basketballmannschaft seiner Heimatstadt.

2017 wurde er in die Wettbewerbsjury der 70. Filmfestspiele von Cannes berufen.

Bei der Oscarverleihung am 27. März 2022 erregte Smith weltweit Aufsehen, als er dem Komiker Chris Rock auf offener Bühne ins Gesicht schlug, nachdem dieser einen Witz über die Frisur seiner Frau Jada Pinkett Smith gemacht hatte. Diese leidet an Alopecia, einem krankheitsbedingten Haarausfall. Über diesen „G.I. Jane-Joke“ hatte Will Smith zuvor noch selbst gelacht, nicht jedoch Jada Smith. Smith ging auf die Bühne und ohrfeigte Rock. Es war zunächst unklar, ob es sich um eine geplante Einlage handelte. Rock erwiderte die Ohrfeige mit dem Satz: "Wow! Will Smith just smacked the shit out of me!". Smith kehrte auf seinen Platz zurück und rief zwei Mal: "Keep my wife’s name out your fucking mouth!". In seiner Dankesrede für den verliehenen Oscar entschuldigte sich Smith bei der Academy und den anderen Nominierten, nicht jedoch bei Chris Rock. Am Folgetag verurteilte die veranstaltende Academy Smiths Verhalten und leitete eine Untersuchung ein, während sich Smith via Social Media entschuldigte und auch Chris Rock um Verzeihung bat. Dieser verzichtete auf eine Anzeige. Im Nachhinein wurde publik, dass die Veranstalter Smith noch während der Gala vergeblich aufgefordert hatten, sie zu verlassen. Am 1. April 2022 gab Smith seinen Austritt aus der Academy bekannt. Er nannte sein Verhalten „schockierend, schmerzhaft und unentschuldbar“, er habe "Nominierten und Gewinnern ihre Gelegenheit genommen, zu feiern und für ihre außergewöhnliche Arbeit gefeiert zu werden. Ich bin untröstlich." Als Reaktion auf die Vorkommnisse legte Sony den vierten Teil der Bad-Boys-Reihe mit Smith zunächst auf Eis (der Film kam dann 2024 in die Kinos). Die Academy of Motion Picture Arts and Sciences hat Will Smith für zehn Jahre von allen Veranstaltungen ausgeschlossen, einschließlich der Oscarverleihungen.

Zusätzliches Material: zz

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Filmliste
Nr. Jahr Filmname Rollenname Synchronsprecher Bild
1. 1996 Independence day Capt. Steven Hiller Leon Boden 
2. 2001 Ali Cassius Clay / Muhammad Ali  
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Weitere Mitwirkungen
 
Produzent
Jahr Titel Kommentar
2002 ShowtimeEP
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